
Mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert die GESOBAU bis 2015 in die Modernisierung ihrer Bestände. Das ist deutschlandweit eine der größten Investitionen, die ein einzelnes Wohnungsunternehmen anpackt. Allein 480 Millionen sind nötig, um mehr als 13.000 Wohnungen im Märkischen Viertel von Grund auf fit für die Zukunft zu machen.
Im Einzelnen erhalten die Fassaden im Zuge der energetischen Modernisierung eine Wärmedämmung. Die Fenster werden durch moderne doppelt verglaste Isolierglaskunststofffenster ausgetauscht und die Heizungsanlagen erneuert. Außerdem werden Eingangsbereiche umgestaltet, um für bessere Orientierung und Übersichtlichkeit sowie mehr Sicherheit zu sorgen. Wo technisch möglich, erhöhen Videokameras zusätzlich das Sicherheitsgefühl der Bewohner. Auch das landschaftsplanerisch umgestaltete, grüne Wohnumfeld sorgt für ein angenehmes Wohngefühl.
Der Grund ist klar: Das Märkische Viertel ist mittlerweile fast ein halbes Jahrhundert alt. Weder energetischer Standard noch Wohnkomfort entsprechen mehr heutigen Anforderungen. Die GESOBAU ändert das. Wir glauben an unseren Bestand und sind überzeugt, dass diese Wohnanlagen eine positive Zukunft haben.
Steigende Energiepreise treiben seit Jahren die Nebenkosten in die Höhe. Die energetische Modernisierung senkt diese Kosten wieder – so weit, dass für die Mieter der verbesserte Komfort in ihrer neuen Wohnung finanziell nur geringfügig zu Buche schlagen wird. Neue schönere Häuser, komfortable Wohnungen, mehr Sicherheit und die Gewissheit, dass weitere Anstiege der Energiekosten einen in den nächsten Jahren bei weitem nicht mehr so hart treffen können wie vor der Modernisierung.
Es gibt indes noch ein Trio, das von der Modernisierung profitiert: die Stadt, das Klima und die Umwelt. Wenn alles fertig ist, werden viele Wohnungen energiesparender sein als ganz neu gebaute. Die an sich schon strengen Vorgaben, die der Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung für Neubauten vorsieht, werden wir überall erreichen und vielen Fällen sogar um 30, manchmal sogar um bis zu 50 Prozent unterschreiten. Allein durch die Modernisierung des Märkischen Viertels wird sich der CO2-Ausstoß von jährlich 43.000 Tonnen auf voraussichtlich 11.000 Tonnen reduzieren.
Mehr Infos auch unter www.mein-neues-viertel.de.
Doch das Engagement der GESOBAU hört beim ökologischen Aspekt nicht auf. Nachhaltigkeit bedeutet auch Ressourcen sorgsam einzusetzen und soziale, ökonomischen und ökologische Herausforderungen stets in der Balance zu halten. Für ihre nachhaltige Geschäftstätigkeit wurde die GESOBAU mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010 prämiert.

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